© Patrick Schulte / LWL-Medienzentrum für Westfalen

Medienkompetenz vermitteln

Informationen, Unterrichtsmaterial und Hilfestellungen

17.03.2021

„Journalismus macht Schule“ startet zum Tag der Pressefreiheit am 3.Mai – Journalisten kommen (digital) in den Unterricht

Medienkompetenz ist so wichtig wie Mathe oder Biologie. Um diese plakative Aussage mit Inhalt zu füllen, sprechen am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3.Mai Journalistinnen und Journalisten an Schulen in ganz Deutschland.

Initiiert von der Initiative „Journalismus macht Schule“ diskutieren sie dort mit den Schülerinnen und Schülern darüber, was freie und unzensierte Berichterstattung bedeutet, informieren über die Gefahren durch Fakenews und Hassbotschaften und beantworten Fragen zu ihrer Arbeit. Ab sofort können sich Lehrer und Lehrerinnen für die Werkstattgespräche anmelden, sie richten an Klassen ab der 9. Jahrgangstufe in Schulformen.

Am 3.Mai mit dabei sind viele bekannte Journalisten und Journalisteninnen wie Caren Miosga, Ingo Zamperoni (ARD- Tagesthemen), Marietta Slomka, Claus Kleber (heute journal), Giovanni di Lorenzo (ZEIT und „3nach9“) Georg Mascolo (Rechercheverbund SZ, WDR, NDR), Steffen Klussmann (Spiegel), Alexandra Föderl-Schmidt (Süddeutsche Zeitung) sowie viele, vor allem bei Jüngeren, bekannte Namen wie Constantin Schreiber (Tagesschau), Mirko Drotschmann („Mr.Wissen2go“) und Mai Thi Nguyen-Kim (Wissenschaftsjournalistin). 

Beteiligt sind aber vor allem mehrere hundert Journalistinnen und Journalisten von Zeitungen und Zeitschriften, aus Radio, TV und Online-Portalen, die in den darauf folgenden Tagen bis zum 7.Mai Workshops und Werkstattgespräche in Schulen anbieten – und das von Kiel bis München, von Aachen bis Dresden, die in den darauf folgenden Tagen bis zum 7.Mai von Kiel bis München, von Aachen bis Dresden, Workshops in Schulen anbieten.

Die Koordinierung zwischen Schulen und den Journalisten übernehmen in den jeweiligen Bundesländern Landesmedienanstalten (z.B. mabb für Berlin und Brandenburg, LMS für das Saarland, LPR für Hessen), Landeszentralen für politische Bildung (Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein), große Medienunternehmen (NDR für Niedersachsen) oder Institutionen und Organisationen der Medienkom-petenzförderung. Unterstützt wird die Aktion durch Bürgermedien wie Alex (Berlin), TIDE (Hamburg) oder die Mediaschool Bayern (München).

 „Journalismus macht Schule“ ist eine bundesweite Initiative, die helfen will, Erfahrungen und Unterrichtsmaterialien zu bündeln und Unterrichtsbesuche von Journalistinnen und Journalisten zu vermitteln.  Deshalb haben sich Journalisten der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, des NDR, BR, WDR, ZDF, von Correctiv, der Reporterfabrik, den Lie Detectors, von Journalistenschulen und Universitäten mit Akteuren der Lehrerfortbildung und Medienpädagogen, Medienanstalten und Institutionen der politischen Bildung zusammengetan, um diese Aufgabe zu erfüllen. Ziel ist es, in einer koordinierten und nachhaltigen Anstrengung von Journalistinnen und Lehrenden, Schülerinnen und Schüler zu kompetenten Akteuren in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen. Achtung: Auch über den Tag der Pressefreiheit hinaus, können Lehrkräfte das ganze Jahr über Journalisten für ihren Unterricht buchen.

Anmeldung für Schulen unter: http://journalismus-macht-schule.org
Weitere Informationen:
Jörg Sadrozinski, joerg.sadrozinski@correctiv.org, Tel.: 0170-8585771

Kerstin Schröter, k_schroeter@yahoo.de, Tel.: 0157-7392507

 

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