5. Analysieren und Reflektieren / 5.3 Identitätsbildung

Mediale Frauen- und Männerbilder: Gender-Sensitivität im digitalen Raum


Medien sind ein wichtiger Schauplatz für die Verhaltensregeln der Geschlechter: Sie formulieren Werturteile und erzeugen Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Medien definieren auf diese Weise mit, wie „Frauen“ und „Männer“ sein sollen – und was als Abweichung von der vermeintlichen Norm gilt. Insbesondere für Jugendliche sind über digitale Medien transportierte Rollenbilder wichtiges "Lehrmaterial" für die eigene Identitätsbildung.


Das Material aus dem klicksafe-Modul "Ethik macht klick" (Baustein 3) regt Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven, kritischen Auseinandersetzung mit medialen Frauen- und Männerbildern an. Es werden Fragen behandelt wie: Welche Rollenbilder werden in den Medien gezeigt? Passe ich mich an vorgegebene Rollenbilder an? Ferner gibt das Material Anregungen, wie sich jugendliche Diskurse entschärfen lassen, in denen ein traditionelles und hypermaskulines Geschlechterverhalten propagiert wird, sowie zur Vermittlung alternativer Rollenbilder. Für die Vorbereitung der Lehrkraft enthält das Material thematische Hintergrundinformationen, Linktipps und methodisch-didaktische Hinweise. Abhängig von Aufbau und Zielsetzung der Unterrichtseinheit könnten ggf. weitere passende Inhalte des Moduls "Ethik macht klick" in die Einheit integriert werden.

Dauer
1-5 Unterrichtsstunden

Aufwand
mittel

Autor
klicksafe (in Zusammenarbeit mit: Institut für Digitale Ethik (IDE) und Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart)


Materialien


Mögliche Aufgabenstellungen

Lieblingsserie analysieren

Unterscheidung Ding/Mensch anhand eines Musikvideos erarbeiten

Klischees und stereotype Geschlechterdarstellungen in den Medien erkennen

Folgen stereotyper Darstellungsweisen formulieren

Mögliche Folgen aufreizender Selbstdarstellung in Sozialen Medien reflektieren

Tipps erarbeiten, die sie jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern in Zusammenhang mit erotischer Selbstdarstellung geben würden

Die Vielfältigkeit von Frau- und Mannsein reflektieren

Ausstattungsempfehlungen

PCs, Laptops oder Tablets, Internetzugang für Videos, ggf. Beamer und Lautsprecherboxen (nicht für alle Projekte nötig), Arbeitsblätter, Blätter mit Symbolen männl./weibl./androgyn

Hinweise zum Materialanhang für den Unterricht

Die Praxisbeispiele aus dem klicksafe-Zusatzmodul: "Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben" (Baustein 3: Mediale Frauen- und Männerbilder) bestehen aus den folgenden fünf Unterrichtsprojekten: 1) Typisch Mann, typisch Frau, 2) „Show yourself!“, 3) „Hübsches Ding!“, 4) Wie soll ich mich entscheiden?, 5) „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Dazu gehören jeweils eine Projektbeschreibung und Arbeitsblätter als Kopiervorlage für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.

Hinweise zum Materialanhang für die Vorbereitung

Zur Vorbereitung für die Lehrkraft enthält das Zusatzmodul „Ethik macht klick – Werte-Navi fürs digitale Leben" (Baustein 3 Mediale Frauen- und Männerbilder) Hintergrundinformationen sowie methodisch-didaktische Hinweise zur Durchführung. Abhängig von Aufbau und Zielsetzung der Unterrichtseinheit könnten ggf. weitere passende Inhalte des Moduls "Ethik macht klick" in die Einheit integriert werden.

Kennzeichen zur Verwendung

Dieses Modul steht unter Creative-Commons-Lizenz by-nc-nd, d.h., die nichtkommerzielle Nutzung und Verbreitung ist unter Angabe der Quelle klicksafe und der Webseite www.klicksafe.de erlaubt.

Weitere Informationen unter: creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de. Sollen über die genannte Lizenz hinausgehende Erlaubnisse gewährt werden, können Einzelabsprachen mit klicksafe getroffen werden. Wenden Sie sich dazu bitte an info@klicksafe.de.

Jahrgang: 7. - 10. Klasse
Fächer: Deutsch, Politik, Gesellschaftslehre, Religion, , Philosophie

Geeignete Kompetenzbereiche

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