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Misogynie, toxische Männlichkeit und Feindbild „Feminismus“. Antifeministische Einstellungen sind in Sozialen Medien weit verbreitet. Sie richten sich abwertend bis feindlich gegen Frauen und weiblich gelesene Menschen, ihre Rechte und Gleichstellung. Junge User werden auf TikTok, YouTube oder Instagram schnell mit frauenfeindlichen Inhalten konfrontiert, von patriarchalen Rollenbildern und Abwertung von Frauen bis hin zu Gewalt- und Tötungsfantasien. Misogyne Influencer wollen zurück in eine vermeintlich traditionelle Welt mit „echten Männern“; antifeministische Influencer romantisieren Unterwürfigkeit und eigene Vorstellungen von „wahrer Weiblichkeit“. Antifeminismus kann nicht nur problematische Geschlechterbilder vermitteln, sondern auch als Türöffner für extremistische Weltbilder fungieren.
Chancen und Herausforderungen von Medien für die Realitätswahrnehmung erkennen und analysieren sowie für die eigene Identitätsbildung nutzen